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Zwönitz - Aussichtsturm – Fuchsbrunnbrücke – Moosheide – Zwönitz mit einer Streckelänge von 15,6 km |
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Vom Markt aus wandern wir zuerst der Lößnitzer- später der Thomas-Mützer- Straße im Ortsteil Kühnhaide hinauf. An dem schönen Fachwerkhaus des Holzbildhauers Frank Salzer vorbei, gelangen wir an eine Kreuzung, an der wir geradeaus weiter gehen. Bald lassen wir die Gartenanlage "Waldfrieden" hinter uns und sehen schon den neuen Aussichtsturm "Zwönitzblick". An seiner Seite hat die stolze Wetterbirke ihren Platz. |
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"Zwönitzblick"
Der am 12.Mai 2001 eingeweihte, 8 m hohe Aussichtsturm befindet sich 645 m über nN. Er macht seinem Namen alle Ehre, denn bei klarem Wetter kann nicht nur ganz Zwönitz überblicken, sondern auch des Heizwerk von Chemnitz und die Halden von Ronneburg sehen. Der Turm, der mit grünen Feldern umsäumt am Waldrand seinen Platz fand, wurde aus heimischen Hölzern gefertigt und bietet Wanderern eine gute Rastmöglichkeit. |
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| Ein paar Meter weiter hinter dem Aussichtsturm zeigt uns ein erster Wegweiser den Weg zum Rundteil, dem wir zunächst folgen. Ein zweiter Wegweiser führt uns zu der nicht weit im Wald gelegenen Fuchsbrunnbrücke, dem nächsten Wanderziel. | |
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Fuchsbrunnbrücke |
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Diese Holzfigur wurde von Dieter Huch geschaffen und erzählt von dieser Sage: "Ein Müller in Zwönitz hatte eine Tochter, die mit dem Grünhainer Förster verlobt war und einen Sohn, von dem er sich losgesagt hatte. Eines Tages tanzte die Tochter mit ihrem Bruder in einer Schenke, als ihr Bräutigam kam. Rasend vor Eifersucht lockte er sie auf den Ziegenberg, erstach sie und erfuhr von der Sterbenden wer der Unbekannte war. Er wurde in Grünhain geköpft und erscheint zuweilen um Mitternacht auf dem Ziegenberg, der Richtstätte seiner Verlobten." |
| An der Flurgrenze zu Kühnhaide stand schon zu Zeiten, da Zwönitz noch zum Amt Grünhain gehörte, die alte Richtstätte, der Galgen. Nicht weit vom kopflosen Reiters auf dem Ziegenberg befindet sich der "Armesünderbrunnen". Der Überlieferung nach nahmen die zum Tode verurteilten hier ihren letzen Trunk. Die Reste des Brunnens wurden im Zuge der Melioration um 1960 entfernt. Wieder aufgebaut wurde die heimatkundlich wertvolle Anlage im Rahmen einer ABM im Jahre 1995. | ![]() |
| Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über Zwönitz. Wenn man hinter dem Ziegenberg entlang wandert und dann nach links auf das Feld einbiegt, kommt man an dem Reppel-Stein vorbei, der mitten auf eben diesem Feld steht. | |
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Reppel-Stein Ein durch ein Verwandtschafts-Erbe ausgelöster zwei Jahre andauernder Streit um die sogenannte "Reppel-Steinruhte" (Ruthe = Feldstreifen) konnte am 2. Juli 1734 beigelegt werden. Der Frieden wurde durch ein Vermächtnis besiegelt, in dem es heißt "solange nur ein Erbe vom Müller lebt, darf das Feld nicht verkauft werden und der Pächter hat dafür ein Legat". Zum Gedenken daran ließ der Zwönitzer Weißgerber Johann Heinrich Reppel einen Denk- oder Rainstein errichten. |
| Wir wandern zurück zum Markt. Wer hungrig ist, kann im Hotel Roß ein kräftiges Mahl einnehmen. | |