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Austelvilla – Galgenspitze – Heideteich – Geyer
– Austelvilla

mit einer Streckenlänge von 16 km

 

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist die Austelvilla.

Austelvilla
1886 wurde unmittelbar vor das Austelgut neben die Spinnerei die Austelvilla gebaut. Das im Jugendstil errichtete Gebäude diente zu Wohnzwecken, als Arztpraxis, als Unterbringung der sowjetischen Kommandatur und als Lehrlingswohnheim. Sie wurde im Inneren restauriert und beherbergt heute die Raritätensammlung "Bruno Gebhardt" sowie das Parkcafe.


Von der Villa aus wandern wir durch den Austelpark, wo man vieles Sehenswertes entdecken kann. Weiter geht's auf dem oberhalb des Parks verlaufenden Weg über schöne Felder hinweg. Dann schlagen wir die Richtung der Alten-Geyerschen-Straße ein bis rechts an einem kleinen Wäldchen ein Weg abbiegt. Dieser führt uns zur Heiligenhauser Ecke.

Heiligenhauser Ecke

Heiligenhaus, in Nordrhein-Westfalen gelegen, ist seit 1990 die Partnerstadt von Zwönitz.  Ihr wurde 1947 das Stadtrecht verliehen und heute hat sie eine herausragende Bedeutung für die deutsche Automobilindustrie. Die dortige Tafel und Sitzgruppe ist aus Ehrensgründen entstanden. Auf einer großen Tafel kann man viel Wissenswertes über Heiligenhaus erfahren

Wir gehen wieder auf die Alte-Geyersche-Straße und folgen dieser bis zur Galgenspitze.

Galgenspitze

Die Galgenspitze ist der zweithöchstgelegene Punkt von Zwönitz nach dem Ziegenberg (652,1) mit 609 m über NN. Es bietet sich also dem Wanderer, Rad- oder Skifahrer eine umfassende Aussicht auf die Stadt Zwönitz und Umgebung. In unmittelbarer Nähe befinden sich unter Naturschutz gestellte Kleinbiotope.

Nun schlagen wir die Richtung zur Alten-Geyerschen-Straße / Alte-Zwönitzer-Straße ein. Nach einem leichten Anstieg auf dem vom dichten Nadelwald gesäumten Hohlweg gelangen wir an eine Weggabelung und halten uns ab jetzt in Richtung Geyer. Gut ausgebaute Wanderwege lassen einen rasch voran kommen. Wir gelangen nach einiger Zeit an den Heideteich. Nach ca. 500 m entlang der Asphaltbahn für das Skisommertraining, auf der schon einmal die Weltmeisterschaften stattfanden, rauscht im Verborgenen ein Wasserfall. 


Wasserfall

Der größere ruhig neben uns daherplätschernde Bach scheint auf einmal von der Erde verschluckt zu werden, denn er verschwindet in einem Loch im Erdboden. Von einer Aussichtsplattform, die erst erstiegen werden muss, bietet sich eine weites eindrucksvolles Panorama über die Stadt Geyer und das Erzgebirge.

Auf einem etwas unwegsamen Gelände halten wir uns in Richtung Jugendherberge, wo wir an einer Anton Günther Gedenktafel vorbeikommen. In Geyer kann man sich erst einmal im Lokal „Zum Knochen“ stärken. Der Rückweg erfolgt über die gleiche Strecke.