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Zwönitz Markt – Förster-Christel – Zwönitz

mit einer Streckenlänge von 6,5 km

 

Treffpunkt für diese Wanderung ist der Marktplatz. Von dem aus gehen wir die Annaberger Sraße entlang, an Fachwerkhäusern, dem Stadtbad und dem Modellsportzentrum vorbei bis hin zum Sägewerk. Hier verlassen wir die Hauptstraße und biegen links ab. Hinter dem Gelände des Sägewerkes führt unser Weg rechts in den Strunzwald hinein. Dort zeugt ein alter Suchstollen von Versuchen, in dieser Gegend Silber abzubauen.

Communenzeche "Segen Gottes"

Dieser Stollen brachte zu den Bergbauzeiten nicht die erhofften Funde. Aber man fand etwas Eisenerz, dass im Eisenhammer verhüttet worden ist. 1780 wurde die Anlage das letzte Mal ausgebaut und erlag im weiteren Verlaufe der Zeit dem natürlichen Verfall. Heute ist sie heimatliches Anschauungsobjekt, Fledermauswinterquartier und ein "Geschütztes Biotop".

Aus dem Wald heraustretend, sehen wir den zwischen Strunzwald und Pflegeheim gelegenen Hammerteich.

Hammerteich

Der Teich ist ein alter Mühlteich, der schon früher der Fischzucht diente. Er erinnert als letztes Zeugnis an die alte Hammermühle.
Die ehemalige Mühle diente als Waffenhammer, Wohn- und Bürgerhaus mit eingebauter Mahlmühle und als Eisenhammer. 1991/1992 wurde er von der Stadt saniert.


Auf einen neu ausgebauten Weg, den Hermann-Karl-Weg gelangen wir zum Butterfassberg hinauf. Über weite sonnige Felder, immer in Richtung Geyersche Flur, steigt der Hermann-Karl-Weg langsam an. Oben angekommen führt der Weg am Waldrand entlang direkt zu den beiden Holzfiguren: Förster und Christel.

Förster-Christel
Erstmalig wurden die Erzgebirgsfiguren 1929 aufgestellt. Nach dem spurlosen Verschwinden wurden diese 1988 von dem Zwönitzer Schnitzer Dieter Huch neu geschaffen.
Sie erzählen von kargen Zeiten noch vor dem 1. Weltkrieg als man zum Holzsammeln eine Erlaubnis brauchte. Christel wurde von dem aufsichtshabenden Förster "auf frischer Tat" ertappt. Symbolisch für solche Vergehen wurden die beiden Holzfiguren aufgestellt.

Zu Pfingsten treffen sich hier alle
musikliebenden Wanderfreunde zum Frühlingssingen.

Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Nun setzen wir unseren Weg zur nahegelegenen Hauptstraße fort, auf der wir in Richtung Fernsehturm bis zum letzen Haus links gehen. Über dieses Grundstück gelangt man auf die Kärrnerstraße. Hier befinden wir uns wieder auf einem ebenen, gut ausgebauten Wanderweg, der beidseitig von Nadelwald gesäumt wird. Nach ca.2 km erreichen wir die 602 m hoch gelegene Galgenspitze und befinden uns jetzt auf der Alten-Geyerschen-Starße.

Galgenspitze

Die Galgenspitze ist der zweithöchstgelegene Punkt von Zwönitz nach dem Ziegenberg (652,1) mit 609 m über NN. Es bietet sich also dem Wanderer, Rad- oder Skifahrer eine umfassende Aussicht auf die Stadt Zwönitz und Umgebung. In unmittelbarer Nähe befinden sich unter Naturschutz gestellte Kleinbiotope.

Diesem Weg folgend legen wir die letzten Kilometer bis zum Austelpark zurück.