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Zwönitz Markt – Greifensteine – Zwönitz

mit einer Streckenlänge von 20,3 km

 

Vom Zwönitzer Markt aus lenken wir unsere Schritte entlang der Annaberger Straße in Richtung Geyer. Am Holzlagerplatz des Sägewerkes verlassen wir diese und folgen dem Wegweiser zur Galgenspitze. Nach ca. 500 m weist uns ein Schild zur „Heiligenhauser Ecke“.


Heiligenhauser Ecke

Heiligenhaus, in Nordrhein-Westfalen gelegen, ist seit 1990 die Partnerstadt von Zwönitz.  Ihr wurde 1947 das Stadtrecht verliehen und heute hat sie eine herausragende Bedeutung für die deutsche Automobilindustrie. Die dortige Tafel und Sitzgruppe ist aus Ehrensgründen entstanden. Auf einer großen Tafel kann man viel Wissenswertes über Heiligenhaus erfahren


Wir setzen unsere Wanderung auf der Alten-Geyerschen-Straße in Richtung Galgenspitze fort. Die Waldluft genießend, geht es nun entlang dieser Straße zum Wilden Mann.

Wilder Mann

Nördlich der Alten Geyerschen Straße heißt das Waldstück „Wilder Mann“. Die aus dem Bergbau stammende Bezeichnung ist schon seit 1600 bekannt und galt für Fundorte, die wegen großen Wassereinbruchs oder anderer Naturhindernisse nicht weiter abgebaut werden konnten.
1840 stellten Waldarbeiter erstmals eine überlebensgroße Holzfigur an dieser Stelle auf. Das Wahrzeichen wurde durch Witterungseinflüsse immer wieder zerstört. Die gegenwärtige Holzfigur ist die fünfte ihrer Art.

Wir wandern weiter in Richtung Schneise 2, Abzweig Neuer Weg/Hofmannsberg. Dann setzen wir unseren Weg auf der Schneise 1 fort. Wir biegen links zur Jugendherberge Hormersdorf (Gifthütte) ab. Von da aus erreichen wir nach
ca.1 km Straße den Greifenbachstauweiher. Weiter geht es in Richtung Greifensteine.

Greifensteine

Die eigentlichen Greifensteine sind namensgebend für ein ausgedehntes Landschaftsschutzgebiet.

Die ca. 730 m hohen Steine stellen die Dominate der Geyerschen Hochplatte dar. Aus langsam erkaltenden Magmaströmen entstanden die Granitblöcke der Greifensteine.

Heute werden die Felsen von Freunden des Klettersports genutzt und bilden die malerische Kulisse für das Naturtheater.


Nachdem die historische Silberstraße überquert ist, biegen wir auf einen Waldweg ein. Ca 10–15 min werden benötigt um die Greifensteine zu erreichen. Vom Aussichtsfelsen bietet sich ein herrlicher Rundblick über das Erzgebirge. In den Monaten Juli/August werden auf der Naturbühne Theaterstücke des Eduard von Winterstein Theaters aufgeführt. Das im erzgebirgischen Stil eingerichtete Berghotel bietet Hungrigen und Durstigen traditionelle Speisen und Getränke an. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Stülpner-Höhle.

Von hier aus treten wir den Heimweg zunächst bis zur Jugendherberge Hormersdorf an. Dort biegen wir nach rechts ab und wandern der Markierung nach über den Gifthüttenweg zum Ochsenwinkel und weiter bis zum Abzweig Greifensteinweg. Dieser führt uns am Bergmeistergut vorbei von Niederzwönitz nach Zwönitz.

Bergmeistergut

Es brannte beim großen Dorfbrand am 21.4.1779 ab und wurde danach wieder aufgebaut. 1804 kaufte es ein pensionierter Bergmeister aus Freiberg. 1838 geht es durch Kauf in den Besitz der von Schönbergs über, die in der DDR zwangsenteignet wurden. Jetzt befindet es sich wieder in deren Besitz.  Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.