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Zwönitz Markt - Zwönitzer Stollen - mit Wasserfall & Förster-Christel - Austelvilla mit einer Steckenlänge von 7 km |
| Treffpunkt für diese Wanderung ist der Marktplatz. Von dem aus gehen wir die Annaberger Straße entlang, an Fachwerkhäusern, dem Stadtbad, dem Modellsportzentrum und dem Sägewerk vorbei bis hin zum auf der rechten Seite gelegenen Wasserfall. | |
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An
dieser Stelle befand sich eine der ältesten Mahl- und Brettmühlen
unserer Stadt. Nach der Übernahme durch den Besitzer der Papiermühle wurde die ursprüngliche Produktion eingestellt und eine Fabrikationsanlage gebaut. Das für den Antrieb benötigte Wasser wurde dem Werk über den noch heute bestehenden Mühlgraben zugeführt. Heute erinnert an die alte Buschmühle nur noch der wieder instandgesetzte Wasserfall. |
| Hinter dem Wasserfall wandern wir parallel zur Straße auf einem schmalen Wanderweg, dem Mühlgraben, bis zum Fürstenweg. An der Straße nach Geyer laufen wir an dem Gelände des Hundesportvereins vorbei und sehen den Stollen "St. Christoph". | |
| Communenzeche
"St. Christoph" Mitte Mai 1776 war zunächst ein Tagearbeiter damit beschäftigt, nach Vorgaben von Rutengängern, zahlreiche Schürfe anzulegen, um den künftigen Stollenverlauf abzustecken. Die ersten 6 m des Stollens standen ursprünglich in Türstockbau. Gefunden hat man hier geringe Mengen von Braunstein, Schwefelkies und gelblicher Opal-Jaspis. Der Stollen wurde mit einer Länge von ca. 240 m im Jahre 1805 aufgegeben. Zahlreiche eingemeißelte Jahresstufen zeugen von der Vortriebsleistung der Altvordern. |
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| In Richtung Geyer über die Straße kommen wir an einem kleinen Waldparkplatz vorbei. Von hier aus gehen wir in dem Wald hinein und halten uns rechts zum Stollen „Felsenbauendes Glück“ und zum Kneippbecken. | |
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Communenzeche
"Felsenbauendes Glück" Um sich gegen Ende des 18. Jh. auch weiterhin die steuerlichen Vergünstigungen, die sich aus dem Betrieb von "Communstolln" ergaben, zu sichern, begann man im Frühjahr 1783 mit der Anlegung dieses Stollens. Er diente hauptsächlich der Untersuchung des anstehenden Gebirges. In den beiden Stollenflügeln haben sich jeweils zwei hervorragend geschlägelte Markscheidetafeln erhalten. |
| Um zu unserem nächsten Ziel dem Förster-Christel zugelangen, wandern wir den selben Weg wieder zurück bis zur Straße, die wir überqueren. Einige Meter bergan auf der linken Seite befindet sich ein Parkplatz und dahinter ein kleines Wäldchen. Dieses Wäldchen beherbergt zwei lebensgroße Holzfiguren, den Förster und die Christel. | |
| Förster-Christel Erstmalig wurden die Erzgebirgsfiguren 1929 aufgestellt. Nach dem spurlosen Verschwinden wurden diese 1988 von dem Zwönitzer Schnitzer Dieter Huch neu geschaffen. Sie erzählen von kargen Zeiten noch vor dem 1. Weltkrieg als man zum Holzsammeln eine Erlaubnis brauchte. Christel wurde von dem aufsichtshabenden Förster "auf frischer Tat" ertappt. Symbolisch für solche Vergehen wurden die beiden Holzfiguren aufgestellt. Zu Pfingsten treffen sich hier alle musikliebenden Wanderfreunde zum Frühlingssingen. |
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| Eine Schutzhütte lädt Sie zur Rast ein. Vom Förster-Christel aus führt uns der Hermann-Karl-Weg zunächst am Waldrand und dann über weite sonnige Felder entlang zum Strunzwald. Dort ist der Stollen "Segen Gottes" gelegen. | |
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Communenzeche
"Segen Gottes" Dieser Stollen brachte zu den Bergbauzeiten nicht die erhofften Funde. Aber man fand etwas Eisenerz, dass im Eisenhammer verhüttet worden ist. 1780 wurde die Anlage das letzte Mal ausgebaut und erlag im weiteren Verlaufe der Zeit dem natürlichen Verfall. Heute ist sie heimatliches Anschauungsobjekt, Fledermauswinterquartier und ein "Geschütztes Biotop". |
| Der Weg leitet uns hinter dem Sägewerk entlang in Richtung Straße. Von dort aus gehen wir die uns schon bekannte Strecke zum Erlebnisbad zurück. Unmittelbar nach dem Bad biegen wir rechts ab und betreten nach wenigen Metern den Austelpark. Wir halten uns links und können so die zahlreichen kleinen Sehenswürdigkeiten des Parks sehen. Bald liegt auf der rechten Seite der Stollen "Neues Glück" | |
| "Neues Glück" Stollen Zu den vielen wiederaufgewältigten Zwönitzer Stollen gehört auch der im Austelpark liegende mit dem Namen "Neues Glück". Die Stollen sind alte Zeugen der zahlreichen Versuche in dieser Gegend Erz abzubauen. Die Bergleute schlugen an vielen Stellen Mundlöcher in die Erde, doch fanden sie nur Eisen. Die Stadt erhielt dadurch die Privilegien eines "Bergstädtleins". Der Bergbauverein führt hier für die Öffentlichkeit Führungen nach Anfrage durch. |
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| Am Ende des Austelparks können Sie in das Parkcafé Austel-Villa einkehren und der in dem Haus beherbergten Raritätensammlung "Bruno Gebhardt" einem Besuch abstatten. | |