| Zwönitzer Geschichtsdaten |
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| um 960 |
nach alten Chroniken siedeln
Sorbenwenden auf unserer Flur. Der slawische Name des Baches (Zvonica=
klingender Bach) gibt unserer Stadt den Namen. |
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um 1160 |
Beginn der deutschen
Besiedlung des 8 Bauerngüter umfassenden Ortes. Die Mehrzahl der
Siedler stammt aus Franken. |
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um 1252 |
Der Straßenstreit des
Grünhainer Abtes mit Herrschaft Stollberg ist für Historiker ein
Beweis der Zugehörigkeit von Zwönitz zum Zisterzienserkloster
Grünhain (gegr. 1233 ab 1536 Amt) |
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um 1240 |
Bau der ersten Zwönitzer Kirche vermutet |
| 1320 |
in der Urkunde des Bistums
Naumburg wird die Schreibweise "Zwenics" bezüglich der Kirche
erstmals überliefert. Vermutlicher Beginn des Bergbaus. |
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1429 |
Zwönitz wird durch den Einfall der Hussiten aus Böhmen niedergebrannt |
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um 1450 |
Der Zwönitzer Bergbau (Schwerpunkt Eisenerz) erlebt eine
Neuauflage. Zwönitz erhält deswegen kurfürstliche Privilegien und
wird im 16. Jahrhundert als Bergstädtlein bezeichnet. |
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um 1460 |
Im Terminierbuch der
Zwickauer Franziskaner Mönche wird Zwönitz als "in foro"
(Forum= Markt) erwähnt. Das Stadtrecht ist weitaus älter, was die
Ersterwähnung des Dorfes Zwönitz (Niederzwönitz) im Jahre 1447
belegt. |
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1475 |
Der Abt Johannes Funke des Zisterzienserklosters Grünhain verleiht
Zwönitz Siegel und Wappen (Sigillum Opdi Zcvenicz). Die Bezeichnung
Opdi (oppidum) verrät: Stadt ohne Mauer. Das Wappen zeigt einen Sittich auf
dem Dreiberg. |
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1515 |
Das für Günsdorf
zuständige Gerichtsbuch der Stadt Zwönitz erwähnt erstmalig den Namen
dieses Dorfes. |
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1525 |
Aufständische Bauern zustören die Stadt durch Brandschatzung |
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1529 |
Reformation in Zwönitz da es kurfürstlich/ernestinisch war, Da Niederzwönitz herzoglich/albertinisch war, erfolgte dort erst 1539 die Reformation |
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1537 |
Wird das
Gasthaus "Roß" an der Böhmischen Salzstraße erbaut. |
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1540 |
Matern Greff gründet auf der Wüstung eines Hammerwerkes eine Papiermühle |
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1542 |
wird die erste
Mühle im Ort Dorfchemnitz erbaut. |
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1545 |
Zwönitz erhält das Marktrecht |
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1568 |
Papiermühle Niederzwönitz erstmalig erwähnt |
| 1572 |
Die Schuhmacherinnung wird
bestätigt. 1610 gab es 15 Meister, 1771 zählte man 56 und 1846 gar 84 Meister. Man Spricht von einer Schuhmacherstadt |
| 1585 |
wird "Pfüllers Mühlchen" -spätere Knochenstampfe- in Dorfchemnitz errichtet. |
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1606 |
Klöppeln als Broterwerb erstmalig erwähnt |
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1632 |
Für Zwönitz
beginnt eine schwere Zeit: Die Stadt leidet im Dreißigjährigem Krieg
unter Gefechten, Plünderungen und Brandschatzungen. - Der
Rechtsgelehrte Samuel von Pufendorf wird im Pfarrhaus Dorfchemnitz
geboren. Die dortige Grundschule trägt seinen Namen. |
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1687 |
Großer
Stadtbrand mit Vernichtung der St.-Trinitatis-Kirche, des Rathauses und
der inneren Stadt. Zwönitz erhält einen vereidigten Nachtwächter. |
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1727 |
Aufstellen der Zürnerschen Postmeilensäule auf dem Markt |
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1737 |
Erste Webermeister im Ort nachgewiesen |
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1779 |
Stadtbrand in Niederzwönitz, St. Johanniskirche brennt ab |
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1795 |
ist mit der Wollspinnerei
Austel die erste Manufraktur in Betrieb; Beginn der späteren
Textilindustrie |
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1841 |
Der erste Zwönitzer
Industriebetrieb wird gegründet (Emaillierwerk C.A.Schwotzer), er exportiert bis Amerika |
| 1875 |
Eröffnung der Bahnlinie
Chemnitz-Aue |
| 1878 |
Neues Rathaus wird gebaut |
| 1885 |
läßt Alexander Austel, Besitzer der Textilmanufraktur, eine Villa im Neorenaissancestill erbauen, die seit 1995 gastronomisch und als Museum für die Raritätensammlung von Brunno Gebhardt genutzt wird. |
| 1889 |
Die Industrialisierung des
Ortes erhält einen großen Schub durch die Gründung der Schuhfabrik A. Trommler (später größte Kinderschuhfabrik im Deutschen Reich) |
| 1898 |
Zwönitz erhält eine Wasserleitung mit Hochbehälter |
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1901 |
Gaswerk gebaut |
| 1910 |
Zwönitz kommt zur Amtshauptmannschaft Stollberg |
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1934 |
Niederzwönitz (Besiedlung
um 1200, Ersterwähnung 1447)wird eingemeindet |
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1944 |
Mit der Verlagerung eines SIEMENS-Werkes aus Berlin kommt die Elektroindustrie nach Zwönitz |
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1945 |
Am 20.4. Bombenangriff, Tote, Verletzte, zerstörte Häuser und Fabriken |
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ab 1946 |
Enteignung vieler Betriebe (Koch, Trommler, Siemens u.a.) |
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1952 |
Am 1.2. wird Lenkersdorf eingemeindet, (Besiedlung um 1200,
Ersterwähnung 1447) Zwönitz kommt zum Kreis Aue |
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1954 |
Jahrhunderthochwasser mit großen Schäden in Niederzwönitz und Dorfchemnitz. |
| 1961 |
1.10.
Kühnhaide wird eingemeindet (Besiedlung um 1200, Ersterwähnung 1460) |
| 1967 |
Weihe des Brünloser Freibades, seit 1996 Erlebnisfreibad |
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1970 |
Der VEB Messgerätewerk Zwönitz , hervorgegangen 1944 aus Siemens &
Halske, wird Kombinat und größter Betrieb des
Kreises Aue |
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1978 |
wird in Niederzwönitz die 2000er Milchviehanlage eingeweiht. |
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1980 |
Die Rekonstruktion der St. Trinitatiskirche beginnt |
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1989 |
Demonstrationen leiten auch in Zwönitz die Wende ein |
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1992 |
Erschließung des
Gewerbegebietes I an der Albin-Trommler-Straße |
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1994 |
Zwönitz kehrt
zum Kreis Stolberg zurück. Die Stadt feiert 450 Jahre Marktrecht. |
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1997 |
Beginn der
Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet II Am Windberg. Zwönitz
vereidigt neue Nachtwächter. |
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1998 |
Eingemeindung von Dorfchemnitz (Besiedlung 1200 durch die Herrschaft Stollberg); Zwönitz erhält den Titel "Pferdefreundliche Gemeinde der Bundesrepublik". |
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1999 |
Eingemeindung von Günsdorf und Brünlos (Besiedlung um 1250 durch die Herrschaft Stollberg). Der neu gestaltete Kirchvorplatz in Dorfchemnitz wird übergeben. |
| 2001 |
Die neue Ortsumgehung (Staatsstraße 258) wird dem Verkehr übergeben. Einweihung des Dorfzentrums mit Feuerwehrdepot in Günsdorf. |
| 2002 |
Das
Jahrhunderthochwasser richtet in Zwönitz und seinen Ortsteilen große
Schäden an. |
| 2003 |
Brünlos erhält ein neues Dorfzentrum. |
| 2004 |
Die
rekonstruierte Sporthalle Niederzwönitz mit Anbau wird übergeben. |
| Zwönitzer Geschichtstafel im PDF Format. | |
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