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Die St. Blasius Kirche gehört zu der Gemeinde St. Johannis und ist die älteste Kirche von Zwönitz.
Die Niederzwönitzer Kirche St. Blasius scheint die älteste aller Zwönitzer Kirchen zu sein. Ihrer Lage nach ist sie eine alte Straßenkapelle gewesen. Um die Geschichte der Kirche ranken sich allerlei Sagen, nicht zuletzt deshalb, weil lange Zeit  inwendig über der Tür ein Brett mit 5 goldenen Hufeisen hing, über deren Bedeutung nur gemutmaßt werden kann.
Die steinernen Umfassungsmauern mussten vermutlich 1483 teilweise erneuert werden (erst war die Kirche aus Holz erbaut) und 1668 machte sich eine Reparatur des Oberteils der Kirche erforderlich. Ab 1707 erfolgte eine völlige Neugestaltung der baufälligen Kirche. Turm und Dach entstanden neu, die Innenausstattung im sogenannten "Bauernbarock" war 1712 abgeschlossen. Eine zeitgenössische Darstellung beschreibt die Kirche als "steinern mit Schieferdach - Decke, Kanzel und Chöre sind blau gestrichen [...] hier wird nur 3 mal jährlich sowie bei Begräbnissen gepredigt". In späterer Zeit wurde vieles übermalt. Die letzte Renovierung erfolgte 1899. Für die St. Blasisuskirche hatte Meister Peter Breuer aus Zwickau um 1515 einen gotischen Marienaltar geschaffen.
Als Gesamtwerk stand er jedoch nur wenige Jahre in der Kirche. Der Mittelteil des Altars ging 1567 auf kurfürstlichen Befehl nach Neudorf bei Annaberg. Das Gesprenge verblieb in St. Blasius bis 1899. Auch ein seit ca. 1650 in der Kirche befindliches Altarbild wurde abgegeben, und zwar an die Kirche zu Hormersdorf.