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Die Bergstadt Zwönitz blickt auf eine lange Tradition zurück, die fest mit dem Erzgebirge verbunden ist. Zahlreich sind die Spuren mittelalterlichen Bergbaus. Die liebevoll restaurierten Mundlöcher der Stollen gehören dazu. Das abgebaute Erz wurde bereits um 1300 in einem Eisenhammer verarbeitet, von dem heute noch eine idyllische Parkanlage Zeugnis ablegt. Nachdem auch Silber gefunden wurde, erhielt Zwönitz um 1500 die Rechte einer privilegierten Bergstadt.

 

Im 16. Jahrhundert entfaltete sich das Handwerk, vor allem die Kunst des Papiermachens, das Schusterhandwerk, das Leinenweben und das Klöppeln. Handgeklöppelte Waren kann man bei uns in beliebiger Menge und hoher Qualität kaufen und auch in einer ständigen Ausstellung bewundern.

 

Mit dem Abklingen des Bergbaus im Erzgebirge kam auch in Zwönitz das Holzkunsthandwerk auf. Die Liebe der Erzgebirgler am Werkstoff Holz wird bei einem Besuch in der Weihnachtszeit am deutlichsten. Zahllose Schwibbögen erhellen die Fenster, gedrechselte Nussknacker und Räuchermännchen verzieren zu Heerscharen die Wohnungen. Die große Pyramide auf dem Marktplatz verzaubert jedes Jahr Groß und Klein. Noch heute bieten zahlreiche Künstler ihre Werke zum Kauf an. 
Ein besonderes Erlebnis ist hier die schmucke Werkstatt des Holzbildhauers Frank Salzer im Ortsteil Kühnhaide oder ein Besuch beim Holzbildhauer Dieter Huch, dem Schöpfer der lebensgroßen Figuren "Reiter ohne Kopf" sowie "Förster und Christel".