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1999 - Günsdorf Das Günsdorfer Siegel hat vollständig landwirtschaftliche Prägung. Eine Haferähre ist von zwei Weizenähren umgeben. Dies lässt den Schluss zu, dass hier fast ausschließlich Ackerbau betrieben wurde. |
| Günsdorf liegt am Rand der
Hormersdorf-Thumer Hochfläche in einer Höhe von 500-580 m. Der Ort hat
eine Fläche von 251 ha, 190 Einwohner und gehört seit dem 1. Januar
1999 zur Stadt Zwönitz. Günsdorf wurde 1515 zum ersten mal urkundlich erwähnt, doch ist das Dorf weitaus älter. Man geht von einer mainfränkischen Besiedlung aus. Noch heute besitzt es stattliche Dreiseitenhöfe. Das Dorf war bis zur Säkularisierung im Jahre 1536 Besitz des Klosters Grünhain, im Amt Grünhain bis 1839. Seit jeher ist es nach Hormersdorf eingepfarrt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich aus dem Handwerk der Strumpfwirkerei ein Betrieb (Thriemer), der als Teil eines VEB bis zur Wende produzierte. Günsdorf ist heute Sitz des Transportunternehmens Richter. Das Dorf ist landwirtschaftlich geprägt und hat auch Ferienwohnungen für Touristen. Diese finden auch im Landhotel "Gasthof Günsdorf" freundliche Aufnahme, ebenso ist Günsdorf ein hervorragender Wohnstandort. Wanderziele von Günsdorf aus sind des Hormersdorfer Hochmoor, die Greifensteine und der Geyerische Wald. |