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Der heute echt erzgebirgische Landgasthof und Pension ist Anziehungspunkt vieler Touristen. Es weiß eine lange Geschichte zu erzählen.

Bergmeistergut

Als „Wunnerlich´sches Gut“ beim großen Dorfbrand am 21.4.1797 abgebrannt, kaufte es 1804 wieder aufgebaut ein pensionierter Bergmeister aus Freiberg. 1838 geht es in den Besitz der Familie von Schönberg über und diente dieser Familie als Sommersitz. 1931 wird es ständiger Wohnsitz des Nikol, Freiherrn von Schönberg.

 

Mit der Bodenreform wurde das Anwesen 1945 wiederrechtlich enteignet, diente es ab 1946 als Erholungsheim der Volksolidarität und bis 1990 als Kurheim für Jugendliche. 1992 erfolgte der Rückkauf des Elternhauses durch Benedikta Paulig, Freiherrin von Schönberg. Das Bergmeitergut wurde von 1993-2000 umfassend renoviert.

Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über Stuckdecken im Obergeschoss, Sternwölbung im Erdgeschoss und ein fein gegliedertes Walmdach.