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| Das Herzstück der Stadt Zwönitz ist der Marktplatz mit seinen historischen Bauten aus den letzten drei Jahrhunderten. |
| Marktplatz Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgte die Anlage einer Marktsiedlung nordöstlich des Dorfes Zwönitz. Das Stadtsiegel wurde 1475 durch den Abt von Grünhain verliehen. Die Säkularisierung des Klosters bewirkte den Übergang in das Amt Grünhain. Begünstigt durch mehrere sich hier kreuzende Straßen, fand 1545 der erste Jahrmarkt statt. |
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Roß Die Gaststätte und Pension Roß wurde 1537 im fränkischen Stil an der böhmischen Salzstraße erbaut und diente über Jahrhunderte den Reisenden und Fuhrleuten als Herberge und Vorspannstation. Mit seiner auf über 460 Jahre bestehende Tradition ist es das älteste Gasthaus Sachsens. |
| Postmeilensäule Sie wurde im Jahre 1727 von dem Freiberger Steinmetz Johann Daniel Stein geschaffen, im Laufe der Zeit mehrmals restauriert und an den heutigen Standort umgesetzt. Ihr einstiger Platz war neben dem Roß. Die Postsäulen hatten für die Zeit der Postkutschen eine große Bedeutung, denn erst nach ihren Angaben war ein geregelter Verkehr mit abschätzbaren Fahrzeiten möglich. |
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Schustergung Er ist ein Wahrzeichen für das sich nach den Kriegszeiten entwickelnde Handwerk, vor allem der Schusterei. Schon in der Mitte des vorigen Jahrhunderts liefen in unserer Stadt die ersten Fabrikbetriebe. Zu erwähnen wäre hier die 1889 gegründete Firma A. Trommler, die später die größte Schuhfabrik Deutschlands darstellte. |
| Rathaus Es wurde im Jahre 1878 erbaut und erstrahlt seit 1997 wieder im neuen Glanz. So wurde auch ein Glockenspiel im neuen Rathausturm eingebaut. Mehrmals täglich zeigen sich die vier von unseren heimischen Holzbildhauern geschnitzten Figuren – Bergmann, Mönch, Bauersfrau und Schusterjunge. Sie versinnbildlichen wichtige Etappen unserer Stadt. |
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