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Auch von der Nähe der alten Ziegengasse (heute Kühnhaider Straße) aus, wurde in früheren Jahren dem Ziegenberg bergmännisch zu Leibe gerückt und ein Stollen getrieben. Wonach allerdings gegraben wurde, und welche Erze angetroffen wurden, lässt sich leider nicht mehr feststellen.

Pauckner Stollen

Vermutlich war dies einer von vielen Versuchen der Bauern, auf ihrem Grundstück fündig zu werden. Im Jahre 1738 erweckte der Pauckner Stollen bei einigen Gewebetreibenden Aufmerksamkeit durch seine gleichmäßig abfließenden sauberen Grubenwässer. Seitdem unterliegt der Stollen einer wasserwirtschaftlichen Nutzung. Der erste noch erhaltene Lehnschein wurde am 21. November 1789 durch das Churfürstliche Bergamt Geyer ausgestellt. Das Wasser darf nun für häusliche und wirtschaftliche Zwecke verwendet werden.

Nach jahrelangen Streitereien der benachbarten Bauern um die Wassernutzungsrechte wird heute das sehr saubere Wasser gemeinschaftlich genutzt. Der Zwönitzer Bergbauverein trug einen erheblichen Anteil an der Errichtung des Huthauses zu Ehren des Pauckner Stollens.