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Den Ursprung dieses Brunnens legen Heimatforscher in die Zeit des 15. und 16. Jahrhunderts, weil keinerlei Verbindung zur nur wenige Meter entfernten Bergbauanlage "Hilfe-Gottes-Stollen" besteht.

Alter Stadtbrunnen

Die Nähe des leicht zugänglichen Stollenwassers aus dem bereits 1519 erwähnten Bergwerk, hätte den Arbeitsaufwand für den Bau eines separaten Brunnens nicht gerechtfertigt. Der Standort an der Friedhofsgrenze lässt auf einen alten Kirchbrunnen schließen. Es könnte auch der am 9.2.1603 beim Verkauf des "Häuslein" von Georg Wagner an Georg Kandler erstmalig erwähnte Gemeindebrunnen sein. Der Brunnen ist 10 m tief, davon sind 6 m in den Fels gehauen. Die Sohle hat einen Durchmesser von 1,50 m.

Bei der im Jahre 1996 durch die Feuerwehr durchgeführten Befahrung und Beräumung wurde eine alte Holzröhrenpumpanlage gefunden. Die Anlage wurde 1998 durch fleißige Hände der ABM geschaffen.