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Junge Zwönitzer erfolgreich unterwegs

Wo gestandene Leute ihren Weg bereits festen Schrittes gehen, sind junge Menschen oft erst auf der Suche. … In den letzten Wochen haben dabei Zwönitzer Jugendliche mehrfach durch großartige Leistungen in der Presse auf sich aufmerksam gemacht und damit signalisiert: Wir stehen auf festem

Boden und gehen unseren Weg. An dieser Stelle seien sie kurz vorgestellt.

Christiane Richter - Gewinnerin beim 27. Landeswettbewerb "Jugend musiziert"

Christiane Richter aus Dorfchemnitz hat mit ihren nunmehr 13 Jahren große Freude am Musizieren. Zum 27. Landeswettbewerb "Jugend musiziert", der vom 9. bis 11. März in Reichenbach stattfand, qualifizierte sie sich mit dem ersten Platz ihrer Altersgruppe zum Bundeswettstreit. Ihr Vortragsprogramm bestand aus Musikstücken für Mandoline Solo von Johann Sebastian Bach und Marlo Strauß, die umrahmt wurden von zwei Werken für Mandoline und Klavier (Beethovens Sonatine C-Dur und eine Polonaise von Oganski). Von der Jury wurde Christianes Vorspiel mit 24 von maximal 25 zu erreichenden Punkten bewertet - sehr zur Freude aller Beteiligten. Auf dem Klavier wurde sie von ihrer Mutter Mirjam Richter begleitet, die gerne mit Kindern musiziert und in ihnen Begabungen entdeckt und fördert.

Christiane Richter wird mit ihrer hervorragenden Leistung nun beim Bundeswettbewerb in der Hansestadt Lübeck vom 17. bis 24. Mai antreten. Wünschen wir der Zwönitzer Gymnasiastin dafür viel Erfolg.

 

Franz Arnold - Gewinner beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht"

Am Wochenende des 3./4. März fand in Chemnitz ebenfalls ein Regionalwettbewerb unter dem Motto "Jugend forscht" statt.

Der 17-jährige Franz Arnold aus Hormersdorf gewann diesen Wettbewerb und qualifizierte sich damit für den Landeswettbewerb in Leipzig. Sein Forschungsthema liegt im Bereich der Technik. "Ich habe ein Thermometer gebaut, dass zwischen 15 Millikelvin und 9 Kelvin misst, also bis zu 9 Grad über dem absoluten Nullpunkt.", hat der 17-Jährige seine Arbeit umschrieben, die mit Unterstützung des Max-Planck-Instituts in Dresden umgesetzt werden konnte. Franz Schule erkannte die Hochwertigkeit seiner "Bell" (Bell heißt "Besondere Lernleistung", mit der man eine mündliche Prüfung in einem bestimmten Fach ersetzen kann.) Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Rauschthermometer nach Johnson-Nuiquist umfasste 30 Seiten. Die Schule war es auch, die schließlich die Anregung gab, mit diesem Thema an "Jugend forscht" teilzunehmen.

Auch Franz Arnold wünschen wir weiterhin viel Erfolg, nicht nur beim Landeswettbewerb am 24./25.03.2018. Seinen weiteren Weg nach dem Abitur sieht er in einem Maschinenbaustudium.

 

Sebastian Weißmann - Bester Absolvent der Polizeifachschule Schneeberg

Der 25-jährige Sebastian Weißmann nahm voller Stolz am 27. Februar seine neuen Schulterstücke in Empfang. Als bester Absolvent darf er sich nach seiner 2,5-jährigen Ausbildung nun Polizeimeister nennen. Damit ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen, denn schon immer wollte er Polizist werden. Gleich nach dem Abitur hat er sich für die gehobene Polizeilaufbahn beworben, wurde aber noch auf eine Warteliste gesetzt. Deshalb begann er ein Sportstudium in Chemnitz. Dieses schloss er mit dem Bachelor ab.

Sofort im Anschluss begann er dann mit der Ausbildung zum Polizeimeister. Drei Jahre hat er nun Probezeit bei der Bereitschaftspolizei in Chemnitz. Unter anderen muss er dann bei Demos oder Fußballspielen präsent sein. Als Kind hat er bei Fußballspielen schon immer fasziniert die Polizisten beobachtet und sein Berufswunsch war geboren. Nun ist er wahr geworden und nach seiner dreijährigen Zeit in Chemnitz will er zur Fachhochschule nach Rothenburg, um dort noch einmal zwei Jahre zu studieren, um in den gehobenen Polizeidienst zu gelangen. Auch wenn Sebastian Weißmann

im gesamten Raum Sachsen eingesetzt werden kann, sieht er seinen privaten Lebensmittelpunkt in Zwönitz. Hier ist sein zu Hause und das soll es auch bleiben, so der junge Absolvent.