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2. Rennwolfrennen und 22. Stollenkönig

Was für ein Gaudi! Zum zweiten Mal fand am 4. Advent das Rennwolfrennen in Zwönitz statt. Durch den Gewerbeverein Zwönitz organisiert, ist dieses Event in Kombination mit der Kür des Stollenkönigs ein Spaß, der Besucher und natürlich die Zwönitzer in die Stadt locken und erfreuen soll. Im letzten Jahr erstmalig in der Alten Schulstraße durchgeführt, wurde das Rennen nun nach Abwägung aller Für und Wider einer erneuten Innenstadtsperrung, auf die Lange Gasse verlegt. Dieser nun sportlich mit erhöhten Anforderungen verbundenen Strecke, stellten sich insgesamt 26 Teams.

Das beste Kostüm gewannen Judith Lauer und Josefine Troll als „Petterson und Findus“. Damit verteidigten sie ihren Titel vom letzten Jahr.

Der längere und ansteigende Weg forderte von den Teilnehmern nicht nur Sportgeist, sondern auch Geschicklichkeit, denn die Rennwölfe haben es in sich. Um diese in der Spur zu halten, braucht man höchste Konzentration. Neben der sportlichen Leistung ist das faszinierende an dieser neuartigen Veranstaltung, die Kostümierung der Teams und der damit verbundene Spaß.

Neben  traditionellen Paaren wie im Titelbild „Engel und Bergmann“ (Florentine und Constantin Lohse) stellten sich auch „Wikinger“ und „Skifahrer“ dem Rennen. Vereine mit ihren Outfits waren genauso vertreten wie ein jung vermähltes Hochzeitspaar, welches für diesen Anlass extra noch einmal ihre Hochzeitkleidung angezogen hatte.

Doch den Preis für das beste Kostüm – und da war sich das Publikum einig – gewannen Judith Lauer und Josefine Troll als „Petterson und Findus“. Damit verteidigten sie ihren Titel vom letzten Jahr. Da traten sie als „The Grinch Team“ an. Jedes Detail ihrer Kostüme war liebevoll selbst gestaltet.

Den sportlichen Part gewannen mit 17,169 Sekunden Lina und Marcus Wagner vom Team Sparkasse vor dem Team Erzberger 2 mit Jenny Schröder/ Niklas Kriegel (17,176 s) und Team MC Zwönitz mit Anna Lena Mothes/ Stephan Börner (19,990 s). Dieses etwas „verrückte“ sportliche Treiben mit den Rennwölfen – einem handwerklichen Zwönitzer Original – ist einmalig in der Region. 

Das Rennwolfrennen hat der Gewerbeverein ins Leben gerufen, nicht nur, weil die Idee schon lange in der Schublade auf eine Umsetzung wartete, sondern auch um die traditionelle Kür des Stollenkönigs etwas aufzuwerten. Nun schon zum 22en Mal wurde der 4. Advent genutzt, um Stollen aus der Region zur Verkostung an probierwillige Feinschmecker frei zu geben. Der kleine Wettbewerb unter Profi-und Hobbybäckern sollte helfen, an diesem verkaufsoffenen Sonntag noch einmal die Menschen in die Innenstadt zu locken. Doch das Backwerk alleine zog in der Vergangenheit immer weniger Menschen in die Stadt. Seit letztem Jahr gibt es nun von 13 bis 16 Uhr nicht nur Süßes, sondern auch Action und Spaß. Das Ganze natürlich umrandet weiterhin mit einem kleinen Bühnenprogramm. In diesem Jahr unterhielten musikalisch die Zweier-Combo „Aaflug“ und tänzerisch Anja Piefke mit ihren Tanzmäusen die Menschen auf dem Markt aufs Beste.

Durch den Nachmittag moderierte mit Witz und Charme Marco Nobis (l.) Damit bewies er, dass er nicht nur als Stadtrat, Vereinsvorsitzender vom MC Zwönitz und Trainer im Turn-und Skiverein, sondern auch als Moderator hervorragend geeignet ist. Gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Triebert gab er auch die Verkostung zum Stollenkönig an diesem Nachmittag frei. Als erstes durfte natürlich traditional auch das Stadtoberhaupt als erster probieren, bevor die 18 Stollen an die Wartenden übergeben wurden.

Insgesamt wurden 135 Stimmen abgegeben. Als Stollenkönig in diesem Jahr ging die Bäckerei und Konditorei Seifert in Leukersdorf hervor. Platz zwei errang die Bäckerei und Konditorei Jähn in Dorfchemnitz. Die Chefin selbst, Peggy Groschopp (2.v.l.) übernahm gemeinsam mit Margitta Gayh aus Chemnitz der Drittplazierten und Vorjahresgewinnerin, die Präsente von Anja Schlitz (l.) und Nadine Voigt (r.) vom Gewerbeverein Zwönitz.

Alles in allem ein unterhaltsamer Nachmittag. Nicht nur die Veranstalter, auch die Händler der Innenstadt waren es zufrieden, denn viele Zwönitzer nutzten die Gelegenheit zum Kauf von ein paar letzten Geschenken. Geselligkeit, Gemeinschaftsgefühl, Freude und kleine Aufmerksamkeiten sollte die Weihnachtszeit unter anderem ausmachen. Dies ist gelungen!

Ein Dank gilt wieder den Organisatoren und Helfern, die mit Herzblut, Engagement und Freude zur Belebung unserer schönen Bergstadt beitragen. Das Zusammenspiel der Vereine, der Individualisten und der Verwaltung mit Bauhof hat auch an diesem 4. Advent wieder ein paar schönen Erinnerungen erzeugt.