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„Lohnt sich Leistung?“ – Olympiasieger Sven Fischer spricht zum Neujahrsempfang des GVZ

Zwei Sportler im Gespräch - Jens Kriegel (DDR-Meister im Skispringen) und Sven Fischer (Olympiasieger im Biathlon)
Eine gelungene Veranstaltung, da waren sich auch der Vorstand des GVZ Dominik Naumann, Nadine Voigt, Sylvie Claus-Lohse, Uta Wiesner, Anja Schlitz, Tim Schneider, Kay Lauer, Mitorganisator Carsten Roth und der vierfache Olympia-Sieger Sven Fischer (v.l.n.r.) einig.

Über 100 Unternehmer und Vertreter von Vereinen und öffentlichen Einrichtungen folgten der Einladung des Gewerbevereins Zwönitz zum Neujahrsempfang. Dieser fand am 20. Januar im Brauerei Gasthof Zwönitz statt. Der 1. Vorsitzende, Dominik Naumann, begrüßte in einer kleinen Ansprache die Gäste. Unter ihnen auch Bürgermeister Wolfgang Triebert, dem er das Wort übergab, mit der Bitte den Anwesenden kurz die neuesten Entwicklungen der Stadt Zwönitz zum Thema „Smart City“ darzulegen. Eine Stadt mit Zukunft müsse sich den hohen Anforderungen der Zeit stellen, um leistungsstark im Ringen um Einwohner zu bleiben, so der Grundtenor des Bürgermeisters. Damit war die Überleitung zum Thema „Lohnt sich Leistung?“ geschaffen. Unter dieser Überschrift nahm der vierfache Olympiasieger und Biathlon-Legende Sven Fischer die Gäste mit auf eine Reise durch sein Leben, welches durch Leistung geprägt war und immer noch ist. Auch wenn sich der Fokus inzwischen vom Sport weg in den wirtschaftlichen Bereich verschoben hat, so begleiten ihn seine gemachten Erfahrungen auch weiterhin im Berufsleben. Sven Fischer wusste zu berichten, dass neben seiner Fitness auch Teamgeist, eigene Begeisterung und mentale Stabilität wichtig waren, um die erreichten sportlichen Erfolge zu erlangen. Bei Erfolgen jeglicher Art sei ein ähnliches Konstrukt notwendig, damit Bestleistungen erzielt werden können. Das sei auch in der Wirtschaft so. Mit seiner sympathischen und frischen Art begeisterte er nicht nur, er zeigte auch auf, dass manchmal Krisen die größten Antriebe für Leistungen sein können. Er beantwortete Fragen, u.a. auch vom ehemaligen DDR-Meister im Skispringen - dem Zwönitzer Jens Kriegel - nach der Besonderheit seiner Skistöcke. „Diese habe ich selbst mit entwickelt.“ so Sven Fischer. Er habe sich intensiv mit seiner Biathlonausrüstung beschäftigt, denn auch die Kenntnisse darüber waren ein Teil seines Erfolges.

Dominik Naumann bedankte sich im Anschluss an seinen Vortrag mit einem Geschenk bei dem Thüringer. Anschließend nutzten viele Gäste die Gelegenheit für ein persönliches Foto mit dem Spitzensportler. Sven Fischer selbst freute sich über das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainingskollegen Jörg Faulhaber. Sehr lange haben sie Seite an Seite gekämpft und die Gunst des Treffens wurde natürlich genutzt, um so manche Erinnerung wieder aufleben zu lassen. Am Vortag war Sven Fischer noch im ZDF als Co-Kommentator des Biathlon-Weltcups zu sehen. Direkt von Ruhpolding kam er nach Zwönitz, um gegen Mitternacht wieder zurück zu fahren.

Der Gewerbeverein Zwönitz hatte im letzten Jahr begonnen, den Neujahrsempfang unter das Thema Gesundheit zu stellen. Dominik Naumann und Carsten Roth vom Gartencenter Gebr. Roth erlebten Sven Fischer 2018 im Rahmen des ERZgesund-Forums für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der IGA in Aue. So fand man den „roten Faden“ zur diesjährigen Veranstaltung. Natürlich war der Bezug zum Wintersport hier im Erzgebirge ein weiteres Kriterium.  Bei wunderbaren Klängen der Pianistin Theresa Randall aus Leipzig, mit guten Gesprächen bei schmackhaftem Essen und natürlich selbstgebrautem Zwönitzer Bier nahmen sicher viele Teilnehmer positive Eindrücke mit nach Hause.

Eine gelungene Veranstaltung, da waren sich auch der Vorstand des GVZ Dominik Naumann, Nadine Voigt, Sylvie Claus-Lohse, Uta Wiesner, Anja Schlitz, Tim Schneider, Kay Lauer, Mitorganisator Carsten Roth und der vierfache Olympia-Sieger Sven Fischer (v.l.n.r.) einig.
So ein Abend erfordert neben finanziellem Aufwand auch viel Vorbereitung, Kraft und Zeit. Doch die Verantwortlichen wissen: „Leistung lohnt sich!“ – auch im Ehrenamt.

Danke.