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Ab 18. Mai wieder Regelbetrieb mit Einschränkungen in den Zwönitzer KiTas

Ein eingeschränkter Regelbetrieb von Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist ab dem 18. Mai wieder möglich. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat die Landesregierung am 12.05.2020 beschlossen. Danach ist der Besuch unter Beachtung strenger Hygieneregeln und unter punktuellen Einschränkungen z.B. hinsichtlich der Betreuungs- oder Öffnungszeiten wieder gestattet.

 

Aufgrund der eingeschränkten personellen und räumlichen Situation der Kindertagesbetreuung erfolgt eine Betreuung in Trägerschaft der Stadt Zwönitz im Zeitraum zwischen 7.00 bis 15.30 Uhr.

Zugang zu den Einrichtungen haben nur Personen ohne SARS-CoV-2-Infektion und ohne die bekannten Krankheitssymptome. Dabei ist zwingend von den Eltern eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Darüber hinaus ist das Betreten der Einrichtung/ Kindertages-pflegestelle bzw. der Schule für Eltern in der Regel nicht erlaubt.

Die Eltern versichern täglich vor Beginn der Betreuung bzw. des Unterrichts in schriftlicher Form, dass keine allgemeinen Krankheitssymptome der Kinder, insbesondere Husten und erhöhte Körpertemperatur, vorliegen (mit beiliegendem Formular Gesundheitsbestätigung). Dieses ist täglich (unterzeichnet) vor Besuch der Einrichtung vorzulegen. Bei Nichtvorlage erfolgt keine Betreuung. Des Weiteren ist eine einmalige aktenkundige Belehrung der Eltern, die vor Besuch der KiTas zwingend vorzulegen ist, notwendig.

Es werden auf dem Gelände unterschiedliche Zu-/ und Ausgänge eingerichtet, in denen die Eltern ihre Kinder abgegeben und holen können. Dabei ist zwingend von den Eltern eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Zu jedem Zeitpunkt muss verlässlich die Nachverfolgung von Kontaktpersonen möglich sein. Deshalb gilt:

  • Es werden feste Gruppen und Klassen mit zugewiesenen pädagogischen Fachkräften bzw. Lehrkräften gebildet und jeder Gruppe bzw. Klasse wird ein fester Raum zugewiesen. Entsprechend der individuellen Gegebenheiten werden die bisherigen Gruppenstrukturen neu überdacht, indem die räumlichen Gegebenheiten im Einzelfall an die besondere Situation angepasst werden.
  • Die strikte Trennung der Gruppen und Klassen wird im Außengelände, in den Garderoben sowie den Wasch- und Essensräumen eingehalten. Vorzugsweise wird der Gruppen- bzw. Klassenraum auch für die Einnahme der Mahlzeiten genutzt. Pausen werden zeitversetzt für die einzelnen Klassen organisiert.
  • Die Organisation der Abläufe in der Kindertagesbetreuung und Schule sollte die Kontakte der Erwachsenen untereinander auf das notwendige Maß unter Einhaltung der ansonsten bestehenden Abstandsregeln begrenzen.

In der Phase 3 - Übergang in den vollständigen Regelbetrieb – wird eine vollumfängliche Erfüllung des Sächsischen Bildungsplans und die Umsetzung der bestehenden pädagogischen Konzeptionen kaum möglich sein.

Eltern werden deshalb gebeten, wenn möglich, die Betreuungszeiten nicht auszureizen. Das ist die wirkungsvollste Hilfe für die pädagogischen Fachkräfte sowie der Kinder in der Phase der Wieder-eingewöhnung und unterstützt die Betreuungsangebote abzusichern.

Bitte beachten Sie die individuellen Merkmale/ Hinweise der einzelnen Einrichtungen.

Elternbeitrag

Gemäß Allgemeinverfügungen des Freistaates Sachsen sind die Betreuungsangebote in KiTas vom 18.03. bis zum 17.05.2020, bis auf die Notbetreuung, untersagt. Eltern, deren Berufe nicht der kritischen Infrastruktur zuzuordnen sind, haben die Betreuung ihrer Kinder in diesen zwei Monaten allein bewältigen müssen.

Die Landkreise, Städte und Gemeinden sowie die Staatsregierung haben am 20. März beschlossen, bis 17. April zunächst keine Elternbeiträge zu erheben. Auch dann nicht, wenn eine Notbetreuung genutzt werden konnte. Mit der Ausweitung der systemrelevanten Berufe waren ab dem 20. April 2020 dann Elternbeiträge zu entrichten, wenn Betreuung in Anspruch genommen wurde.

  • Zur Kompensation des Zeitraums der KiTa- und Hortschließung vom 18.03. bis zum 17.05. erklärt sich die Stadt Zwönitz darüber hinaus bereit, auf die Erhebung der Elternbeiträge in den Monaten April und Mai gänzlich zu verzichten. Dies gilt sowohl für die Eltern, die keine Betreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen durften als auch für die Eltern, die die Notbetreuung für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur genutzt haben.

Ab dem Monat Juni werden die Elternbeiträge wieder in voller Höhe erhoben.

Eltern, die ihre Kinder durch die Kindertagespflege betreuen lassen, entrichten für den Monat Mai schon den vollen Elternbeitrag, da die vollumfängliche Betreuung seit dem 01.05.2020 wieder gestattet wurde.